mylittlegarden 13: hibiskus

Was Hibiskustee so alles bewirken kann, erfährt man nicht nur unter dem folgenden Link, sondern auch beim geschätzten Comiczeichner Ralf König, der dieses Thema in seinem Comicband „Beach Boys“ unterbrachte.

Ich verrate nichts, es gibt das Buch für wenig Geld bei Medimops & Co. Das Buch erschien erstmals vor über 30 Jahren in der damaligen Reihe „rororo mann“ – ach ja, die Achtziger…

Zurück zum Seriösen! Foto 1 zeigt eine der zahlreichen diesjährigen Blüten unseres alten Hibiskus, der nach schwerem Schicksal umso dankbarer gedeiht: In Stuttgart, vor etwa 15 Jahren, sollte die damals noch bescheidene Topfpflanze im Treppenhaus überwintern und erfror dort beinahe. Auf ein Minimum zurückgeschnitten, raffte er sich wieder auf und wird nun von Jahr zu Jahr schöner. Im Sommer am Zaun mit Blick auf den Deich aufgestellt, wird der inzwischen füllige Senior in der hellen Laube bei konstant 15 Grad überwintert – für diesen Schatz drücken wir das grüne Auge ein wenig zu. Dieses Jahr, warum auch immer, zeigten die Blüten ein dunkleres Orange als sonst, später entwickelten sie sich sogar in verschiedenen Orangetönen, beinahe gestreift.

Foto 2 zeigt die Blüte eines winterharten Hibiskus, den wir vom Nachbarn geschenkt bekamen und dankbar so ausgepflanzt haben, dass er ihn weiterhin sehen kann. Da wir ihn mitten in der Sommerhitze 2019 bei uns aufnahmen, zeigte er im dieses Jahr nicht allzu viele, aber doch sehr ansprechende Blüten.

Wer nun direkt zum Hibiskusfan mutiert ist, passe bitte auf: Der verbreitete Rosen-Eibisch (Hibiscus rosa-sinensis, bei uns in Orange) ist nicht winterhart und nur für den Kübel geeignet, der Garten-Eibisch (Hibiscus syriacus) übersteht, wie der Name andeutet, auch in unseren Breiten den Winter. Besser nicht verwechseln!

Liebe Grüße und haltet euch wacker,
euer j.


http://gartenfachberatung-schmidt.de/gartenpflanzen/hibiskustee-wirkung

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